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	<description>Was Europa gerade bewegt</description>
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		<title>Wie entwickelt sich die Krise im Euroraum?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 12:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsreporter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Krise im Euroraum verschärft sich von Tag zu Tag, und die Politik wirkt ratlos. Als Folge davon brechen die Börsen ein, und das Schicksal einiger europäischer Großbanken erscheint wieder ungewiss. Für Sie in Ihrer Funktion als Anleger ist es deshalb besonders interessant zu wissen, wie sich die Eurokrise möglicherweise entwickeln wird, und wie Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/dax.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-31" title="Börsenkurse in der Zeitung" src="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/dax-300x200.jpg" alt="Krise in der Eurozone" width="300" height="200" /></a><strong>Die Krise im Euroraum verschärft sich von Tag zu Tag, und die Politik wirkt ratlos. Als Folge davon brechen die Börsen ein, und das Schicksal einiger europäischer Großbanken erscheint wieder ungewiss. Für Sie in Ihrer Funktion als Anleger ist es deshalb besonders interessant zu wissen, wie sich die Eurokrise möglicherweise entwickeln wird, und wie Sie gegebenenfalls darauf reagieren können. Wenngleich natürlich niemand in die Zukunft blicken kann, so ist es doch möglich einige wahrscheinliche Szenarien zu skizzieren und Ihnen auf deren Grundlage Verhaltensempfehlungen auszusprechen.</strong><span id="more-30"></span></p>
<h2>Wirtschaftliche Entwicklungen im Zuge der Eurokrise</h2>
<p>Ein keineswegs sicheres aber doch wahrscheinliches Resultat der Eurokrise ist das Auseinanderbrechen der Europäischen Währungsunion. Es ist zu erwarten, dass Griechenland als erstes Land aus der Währungsunion ausscheiden muss. Dadurch ermutigt, werden sich die Spekulanten mit entsprechenden Zertifikaten auch auf andere Südeuropäischen Staaten wie Italien, Spanien und Portugal konzentrieren. Sprich, der von der Politik befürchtete Dominoeffekt könnte eintreten und auch die anderen südeuropäischen Staaten aus der Währungsunion ausscheiden. Das Endergebnis einer derartigen Entwicklung wäre wohl eine Restwährungsunion bestehend aus haushaltspolitisch solideren Staaten wie Deutschland, Frankreich, Österreich, den Niederlanden, Belgien und dem auf fortschreitenden Konsolidierungskurs befindlichem Irland. Hand in Hand mit solch einer Zerstücklung gingen auch Wertverluste des Euro an den internationalen Devisenbörsen.</p>
<h2>Sichere Anlage in Edelmetallen</h2>
<p>Für Sie als Anleger gibt es mehrere Möglichkeiten auf diese Entwicklungen zu reagieren. Zum einen könnten Sie Ihr Geld in sichere Währungen wie den australischen Dollar oder auch den kanadischen Dollar transferieren. Darüber hinaus böte sich für Sie auch der Erwerb eines auf mehrere Schwellenländeranleihen gut verteilten Schwellenländerrentenfonds an. Viele Schwellenländer haben mittlerweile intakte Staatshaushalte, boomende Wirtschaften und ein vergleichsweise hohes Zinsniveau. Eine weitere Möglichkeit für Sie auf eine Verschärfung der Eurokrise zu reagieren, wäre eine Investition in Edelmetalle und Aktienindices. Gold und Silber verlieren zwar momentan leicht an Wert. Mittel- und langfristig aber dürfte ihr Wertsteigerungsperspektive intakt sein. Sogar eine Investition in einen Aktienindexfonds, also einen Fonds der die Wertentwicklung einen der großen Börsenindices abbildet, könnte sich für Sie lohnen. Dabei sollte zwischen Aktienindexfonds und  Aktienindexzertifikat unterschieden werden, denn Aktienindexzertifikate werden bei einer Pleite der dahinter stehenden Bank, im Gegensatz zu Indexfonds, ebenfalls wertlos.<br />
Damit sollten Sie allerdings noch etwas warten, denn erfahrungsgemäß fallen die Aktienindexes in großen Krisen auf ca. 30-40 Prozent ihres ursprünglichen Höchstniveaus. Erst auf einem solch niedrigen Niveau erscheint ein Einstieg wieder sinnvoll.</p>
<h2>Wahrscheinliche Politische Auswirkungen der Eurokrise</h2>
<p>Das mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretende Auseinanderbrechen der Eurozone, droht die Fortentwicklung der Europäischen Union zum Stillstand zu bringen. Wenn schon der Euro als Europas bisher wichtigstes Projekt weitgehend scheitert, ist eine positive Fortentwicklung Europas nicht denkbar. Vor diesem Hintergrund, ist wohl von einer weiteren Renationalisierung der Mitgliedstaaten der Europäischen Union auszugehen, und damit verbunden wohl auch von einer zunehmenden Abneigung der Völker Europas untereinander. Schon heute sind Sie als Deutscher in großen Teilen Griechenlands nicht mehr allzu beliebt. Eine solche Entwicklung könnte auch in Spanien oder Portugal einsetzen und Ihnen die Entscheidung diese Länder zu besuchen erschweren.</p>
<p>Bildquelle: ChaotiC_PhotographY &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Wie arbeiten Rating-Agenturen?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 12:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsreporter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Ratingagenturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ratingagenturen sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen. Sei es der Vorwurf, bedeutender Mitauslöser der Finanzkrise zu sein, oder die Herabstufung der Euro-Schuldenländer oder kürzlich auch der USA. Ein guter Grund, sich damit zu befassen, was Ratingagenturen sind und wie sie arbeiten. Wie arbeiten Ratingagenturen? Ratingagenturen prüfen die Bonität der verschiedenen Regierungen oder Unternehmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/Euromarkt.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-27" title="Finanzplatz" src="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/Euromarkt-300x300.jpg" alt="Ratingagenturen auf dem Euromarkt" width="300" height="300" /></a><strong>Ratingagenturen sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen. Sei es der Vorwurf, bedeutender Mitauslöser der Finanzkrise zu sein, oder die Herabstufung der Euro-Schuldenländer oder kürzlich auch der USA. Ein guter Grund, sich damit zu befassen, was Ratingagenturen sind und wie sie arbeiten.</strong><span id="more-26"></span></p>
<h2>Wie arbeiten Ratingagenturen?</h2>
<p>Ratingagenturen prüfen die Bonität der verschiedenen Regierungen oder Unternehmen. Sie bewerten also, wie wahrscheinlich es ist, dass diese ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Auftraggeber hierfür können sowohl zukünftige Kreditgeber als auch das Unternehmen sein. Um die Ausfallwahrscheinlichkeit von Krediten zu ermitteln, werden unter anderem öffentliche Daten zurate gezogen. Doch auch Beurteilungen des Managements und Brancheneinschätzung werden von den Ratingagenturen durchgeführt. In den meisten Fällen werden auch Interna des zu bewertenden Kreditnehmer bzw. Emittenten herangezogen. Die tatsächlichen Kriterien sind jedoch zumeist ein gut gehütetes Geheimnis der einzelnen Agenturen. Dennoch ergibt sich aus ihnen dann die Einschätzung der Kreditwürdigkeit, die in Noten (Ratingcodes) dargestellt wird. AAA bedeutet beispielsweise die bestmögliche Bewertung. D bedeutet hingegen keine Bonität und Zahlungsverzug. Ratingagenturen sehen sich in letzter Zeit vermehrt Kritik ausgesetzt. Gerade da die Analyse nicht vollständig offen gelegt wird, geht aus ihr nicht klar hervor, welcher Teil Mathematik ist, also auf harten Fakten beruht, und welcher Teil Meinung der dort arbeitenden Wirtschaftsexperten ist. Dass die Einschätzung auch eklatante Fehler aufweisen kann, zeigte sich während der Finanzkrise, da zahlreiche Wertpapiere die gute Einschätzung der Ratingagenturen nicht bestätigen konnten. Der Verlust von Einzelpersonen, Unternehmen und Banken war teilweise immens, obwohl verschiedene Papiere von den großen Agenturen als sichere Geldanlage eingestuft wurden. Da durch die Ratingagenturen mitentschieden wird, ob und zu welchen Konditionen ein Kredit vergeben wird, ist es teilweise fragwürdig, ob eine solche Arbeitsweise vertretbar ist. Deswegen wird der Ruf nach einer staatlichen Überprüfung solcher Agenturen zunehmend lauter. Welchen Einfluss eine Einschätzung durch Ratingagenturen haben kann, zeigt sich beispielsweise an der Debatte darüber, ob Griechenland finanziell unterstützt werden sollte oder nicht. Das Schicksal eines Landes und von Millionen seiner Einwohner wird auch durch Ratingagenturen mitentschieden. Verschärft wird dieses Problem dadurch, dass Ratingagenturen selbst gewinnorientiert sind.</p>
<h2>Geschichte der Ratingagenturen</h2>
<p>Die ersten Rating-Versuche fanden bereits um 1868 durch Henry Varnum Poor statt. Er beschäftigte sich im Zuge des Eisenbahnbaus in den USA mit den verschiedenen Unternehmen und überprüfte deren Kreditwürdigkeit für Investoren. 1909 erfolgte durch John Moody das erste systematische Ranking. In der Folge wurde das Rating auch auf andere Branchen ausgeweitet, sodass in den USA ab 1936 durch die Bankenaufsicht beschlossen wurde, dass Banken nur noch Emissionen und Forderungen mit einem Mindestranking aufnehmen durften. Damit war die externe Bewertung durch Dritte zur Pflicht geworden. Dass es weltweit mit Standard &amp; Poor&#8217;s, Moody&#8217;s und Fitch Ratings nur drei wirklich wichtige Ratingagenturen gibt, lässt sich darauf zurückführen, dass diese seit 1975 die einzigen Agenturen waren, deren Rating nach Beschluss der US-amerikanischen Börsenaufsicht Gültigkeit hatte. Ohne von zwei dieser Agenturen überprüft worden zu sein, wurde kein Unternehmen für den amerikanischen Kapitalmarkt zugelassen. In der Zwischenzeit ist diese Bestimmung jedoch aufgelockert und es gab seitens der EU in der Vergangenheit zahlreiche Bemühungen, auch europäische Ratingagenturen zu etablieren.</p>
<p>Das Bild stammt von: Eisenhans &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland &#8211; pro und contra</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 12:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsreporter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat sich die wirtschaftspolitische Diskussion auf einige Themenbereiche fokussiert. Der wichtigste Bereich davon ist die einigermaßen faire Bezahlung menschlicher Arbeit, die durch ein bedingungsloses Grundeinkommen erheblich erleichtert werden würde. Deshalb stellt sich &#8211; auch angesichts der Verwerfungen der fünften Weltwirtschaftskrise 2012 &#8211; die Frage, ob die Einführung realistisch ist und welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/geldscheine.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-21" title="Geld, Rechner, Füller" src="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/geldscheine-300x201.jpg" alt="Geldscheine" width="300" height="201" /></a><strong>In den letzten Jahren hat sich die wirtschaftspolitische Diskussion auf einige Themenbereiche fokussiert. Der wichtigste Bereich davon ist die einigermaßen faire Bezahlung menschlicher Arbeit, die durch ein bedingungsloses Grundeinkommen erheblich erleichtert werden würde. Deshalb stellt sich &#8211; auch angesichts der Verwerfungen der fünften Weltwirtschaftskrise 2012 &#8211; die Frage, ob die Einführung realistisch ist und welche Argumente es dafür und dagegen gibt.</strong><span id="more-20"></span></p>
<h2>Ein bedingungsloses Grundeinkommen untergräbt die Arbeitsmoral</h2>
<p>Insbesondere die radikalen Verfechter einer gnadenlosen Marktwirtschaft gehen davon aus, dass der freie Markt immer die beste Lösung findet und sich die Marktpreise einpendeln. Ist ein Arbeitnehmer zu unqualifiziert für die Anforderungen des High-Tech-Standortes und kann von einfachster Arbeit nicht leben, dann sollen trotzdem nur niedrige und der Produktivität angepasste Löhne gezahlt werden. So wird es aus Sicht der radikalen Marktwirtschaftler als vollkommen normal angesehen, dass weit über eine Million Menschen in Deutschland einer Erwerbstätigkeit nachgehen und trotzdem zusätzliche staatliche Leistungen erhalten müssen (sog. Aufstocker). Hier wird also eine langfristige Lohnsubvention befürwortet anstatt ein bedingungsloses Grundeinkommen zu bezahlen. Dieses würde zu weniger Arbeitsanreiz und zu insgesamt steigenden Löhnen führen.</p>
<h2>Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen sinkt die Wettbewerbsfähigkeit</h2>
<p>Die zweite Argumentation gegen das bedingungslose Grundeinkommen leitet sich fast nahtlos vom ersten Argument ab. Die Einführung würde zu steigenden Löhnen führen, die ihrerseits wieder die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nachhaltig verschlechtern würden. Gerade im Bereich europäischer Ausschreibungen gewinnt bei gleicher Leistung meist das günstigste Angebot. Deshalb stehen die Lohnkosten auch weiterhin im Fokus. Die schlechtere Kostensituation schlägt sich &#8211; dieser Argumentationskette folgend &#8211; nieder in sinkenden Auftragszahlen und einer dann steigenden Arbeitslosigkeit. Allerdings vergisst diese Argumentation, dass die zu niedrigen Löhnen beschäftigten Menschen ihrerseits wieder einkaufen und auch zu Kunden werden können. Wer also absolut niedrige Löhne befürwortet der läuft Gefahr, die Binnennachfrage zu strangulieren. Dieses Argument wird auch von Oskar Lafontaine häufig genutzt, der dann von einem &#8220;Massenkaufkraftverlust&#8221; spricht.</p>
<h2>Das bedingungslose Grundeinkommen vermeidet Lohndumping</h2>
<p>Dies ist das wichtigste Argument für die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Wenn der Lebensunterhalt auf minimalstem Niveau durch ein Grundeinkommen gesichert wird, dann sind Arbeitnehmer und Freiberufler weniger erpressbar als bisher. Dann müssen keine immer wiederkehrenden Praktikantenstellen, kostenloses monatelanges &#8220;Probearbeiten&#8221; oder Gehälter im sittenwidrigen Bereich angenommen werden. Dieses Grundeinkommen stellt also indirekt die Gerechtigkeit der Wirtschaftsordnung und die Fairness unter den Beteiligten wieder her.</p>
<h2>Ein blühendes Land dank des bedingungslosen Grundeinkommens</h2>
<p>Diese Argumentation geht berechtigterweise davon aus, dass bei einem sicheren und höheren Einkommen die Sparneigung der Menschen erheblich zurückgeht. Das mit dem bedingungslosen Grundeinkommen ausgezahlte Geld wird für Konsumzwecke verwendet und kurbelt beginnend bei Lebensmittelgeschäften über das örtliche Handwerk bis hin zu Autoherstellern und Tourismus die Gesamtwirtschaft an. Beinahe jeder ausbezahlte Euro wird ausgegeben und kurbelt die Wirtschaft mit dem von den Volkswirten oftmals beschriebenen sogenannten &#8220;Multiplikatoreffekt&#8221; an. Dieser übersteigt die Kosten der Einführung mehrfach.</p>
<p>Die Argumente für und gegen die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens können leider bis zur erstmaligen Umsetzung keiner allgemeingültigen, wissenschaftlichen Bewertung unterzogen werden. Es sind vielmehr auch Glaubenssätze zweier entgegengesetzter politischer Richtungen, eine davon propagiert die Kostensenkung und Wettbewerbsfähigkeit als Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung. Die im politischen Koordinatensystem eher links zu verortende politische Meinung geht von einer starken Massenkaufkraft als Treiber der marktwirtschaftlichen Entwicklung aus, die zusätzlich auch zu einer offeneren und faireren Gesellschaft führt.</p>
<p>Letztendlich sollte jeder sich selbst prüfen und entscheiden, welche Auffassung er im Hinblick auf das bedingungslose Grundeinkommen vertritt.</p>
<p>Das Bild stammt von: XJ6652 &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Wie kann sich Japan vor weiteren Naturkatastrophen schützen?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 12:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsreporter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Naturkatastrophe]]></category>

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		<description><![CDATA[In Japan leben die Menschen mit der ständigen Angst vor einer neuen Naturkatastrophe und diese ist somit ein Teil des Alltags geworden. Doch was kann getan werden, um die Menschen in Japan vor einer weiteren unvorhergesehenen gewaltigen Naturkatastrophe zu schützen? Am 11. März 2011 wurde Japan von einem gewaltigen Erdbeben erschüttert, das eine Stärke von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/Japan-Katastrophe.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-17" title="Erdbeben in Japan. Atom-Katastrophe" src="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/Japan-Katastrophe-300x237.jpg" alt="Katastrophe in Japan" width="300" height="237" /></a><strong>In Japan leben die Menschen mit der ständigen Angst vor einer neuen Naturkatastrophe und diese ist somit ein Teil des Alltags geworden. Doch was kann getan werden, um die Menschen in Japan vor einer weiteren unvorhergesehenen gewaltigen Naturkatastrophe zu schützen? Am 11. März 2011 wurde Japan von einem gewaltigen Erdbeben erschüttert, das eine Stärke von 8,9 auf der Richterskala hatte und das schwerste in der gesamten Geschichte Japans war.</strong><span id="more-16"></span></p>
<h2>Vorwarnung mit einem Frühwarnsystem</h2>
<p>Japan hat durch seine einzigartige Lage zwischen vier tektonischen Platten besonders zahlreiche und schwere Erdstöße zu verzeichnen und es gibt dort die weltweit schwersten Beben überhaupt. Japan hat sich deshalb auf den Bau besonders erdbebensicherer Häuser konzentriert, um verheerenden Schäden vorzubeugen; insbesondere soll das Einstürzen von Häusern verhindert werden. Ein von Japan entwickeltes Messverfahren soll neue Erkenntnisse bringen und rechtzeitig vorwarnen. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Alarmsystem, welches in sieben Stufen die genauen Ausmaße eines Bebens vorhersagen soll. Dabei wird die von einem Erdbeben abgesonderte Energie gemessen, wodurch die an der Erdoberfläche zu erwartenden Auswirkungen abgeschätzt werden können.</p>
<h2>Die verschiedenen Stufen des Frühwarnsystems</h2>
<p>Die erste Stufe zeigt kaum wahrnehmbare Erschütterungen im Erdinneren an und löst den Alarm aus. Die folgenden Stufen alarmieren bei kurz bevorstehenden Beben und ermitteln die zu erwartende Stärke des Bebens auf der Richterskala. Bei der letzten Stufe sind erste Einstürze von Häusern zu verzeichnen und sie zeigt die allerhöchste Alarmbereitschaft an. Bei den Stufen zwei bis sechs können von den Behörden erste Evakuierungen veranlasst und alle Sicherheitskräfte mobilisiert werden. Mit diesem Frühwarnsystem kann der Schaden um ein Beträchtliches reduziert und Menschenleben geschützt werden. Allerdings bedeutet dies keinen hundertprozentigen Schutz, aber es ist eine geeignete Vorsichtsmaßnahme, um Leben zu retten. Durch dieses Frühwarnsystem können die in Japan verwendeten Reaktoren der Atomkraftwerke automatisch heruntergefahren werden und somit kann eine nukleare Katastrophe vermieden werden. Beim Bau von Atomkraftwerken setzt Japan auf eine besondere Technik: Alle Atommeiler werden auf einem felsigen Untergrund gebaut, um die Erschütterungen gering zu halten. Dass dies aber keinen zuverlässigen Schutz bieten kann, hat die katastrophale Unfallserie im Kraftwerk Fukushima Dai-ichi nach dem 11. März 2011 gezeigt.</p>
<h2>Die ständige Angst</h2>
<p>Die Angst, von einem neuen schweren Erdbeben überrascht zu werden, ist für Japaner geradezu alltäglich. Selbst in Schulen werden Verhaltensregeln gelehrt, und dies hilft besonders Kindern, in einem solchem Fall die richtigen Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist Aufklärung und Anwendung bestimmter Schutzmaßnahmen in Japan eine wertvolle theoretische Hilfe, um das Schlimmste zu vermeiden. Denn dadurch kann, unter anderem, eine Panik verhindert werden, bei der es zu Toten kommen könnte. Zudem kann auf diese Weise die Solidarität der Japaner untereinander gefestigt werden. So soll einem Chaos vorgebeugt werden. Beim Ausbruch eines Erdbebens leistet das japanische Militär Soforthilfe bei der Bergung von Verschütteten und es leistet erste medizinische Hilfe.</p>
<p>Das Bild stammt von: Henrie &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Aktuelle Entwicklungen im Nahost- Friedensprozess</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 11:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsreporter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle News]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Israel und Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost-Konflikt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehr als 60 Jahren schwelt der Nahost- Konflikt zwischen Israel und den muslimischen Palästinensern. Trotz aller Verhandlungsbemühungen, vor allem mit Hilfe einiger amerikanischen Präsidenten, hat sich die Lage zwischen dem Staat Israel und den Palästinensern nicht entschärft. Aktuell hat der Antrag des Palästinenserführers Abbas vor den Vereinten Nationen für Aufregung gesorgt: Palästina will ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/Palaestina.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10" title="Klagemauer" src="http://www.regiocat2006.ch/wp-content/uploads/2011/10/Palaestina-300x200.jpg" alt="Nahost-Konflikt" width="300" height="200" /></a><strong>Seit mehr als 60 Jahren schwelt der Nahost- Konflikt zwischen Israel und den muslimischen Palästinensern. Trotz aller Verhandlungsbemühungen, vor allem mit Hilfe einiger amerikanischen Präsidenten, hat sich die Lage zwischen dem Staat Israel und den Palästinensern nicht entschärft. Aktuell hat der Antrag des Palästinenserführers Abbas vor den Vereinten Nationen für Aufregung gesorgt: Palästina will ein Staat werden mit der Hauptstadt Ost- Jerusalem.</strong><span id="more-9"></span></p>
<h2>Ein Land- zwei Staaten</h2>
<p>Israel soll nach dem Willen des palästinensischen Präsidenten einen Teil Jerusalems sowie weite Teile im Westjordanland an die Palästinenser abtreten. Im Westjordanland aber befinden sich viele jüdische Siedlungen, die geräumt werden müssten. Eine Lösung muss zwischen Israel und Palästina verhandelt werden, doch es gibt seit Jahren keine direkten Bemühungen mehr zwischen den Staaten.<br />
Der israelische Präsident Netanjahu, seine konservative Likud- Partei und die ultraorthodoxen Mitglieder der religiösen Shas- Partei sind nicht gewillt, auch nur einen Schritt von ihrer harten Linie zurückzuweichen. Im israelischen Parlament haben religiöse und nationalistische Gruppen momentan die Mehrheit. Israel versucht, den Palästinensern Zutritt zu vielen Gebieten zu verweigern, indem es eine Mauer aufgebaut hat. Das Westjordanland wurde den Palästinensern 1967 als Autonomiegebiet zugesprochen. Doch der Bau völkerrechtlich illegaler Siedlungen auf palästinensischem Land geht weiter.</p>
<h2>Palästina, ein eigenständiger Staat?</h2>
<p>Palästinenser- Präsident Abbas hat in der letzten Woche offiziell die Aufnahme in die Staatengemeinschaft vor den Vereinten Nationen beantragt. Palästina will die volle Mitgliedschaft in der UN und hat damit die Chance, dass der Antrag vor dem Weltsicherheitsrat beraten wird. Obwohl Palästina die Sympathie der meisten Diplomaten hat, ist dennoch eher unwahrscheinlich, dass das Land die vollgültige Aufnahme erhalten wird. Mit einer &#8220;Anerkennung zweiter Klasse&#8221; als Nichtmitgliedsstaat der Vereinten Nationen wäre Abbas hingegen auch gedient. Die Betonung liegt auf &#8220;Staat&#8221; und Palästina hätte wie andere Länder die Möglichkeit zur Klage vor dem internationalen Gerichtshof. Palästina könnte mit dem neuen Status mögliche Verbrechen und Verstöße Israels gegen geltendes Völkerrecht vor den internationalen Gerichtshof in Den Haag bringen und hätte eine rechtliche Handhabe.</p>
<h2>Wird der Nahost- Konflikt ein Welt- Konflikt?</h2>
<p>Der diplomatische Alleingang von Präsident Abbas bringt andere Staaten, z. B. Deutschland und die USA, in eine Zwickmühle: bei einer Ablehnung eines Staates Palästina könnte die deutsche Außenpolitik Schaden nehmen, weil viele andere europäische Staaten, z. B. Frankreich, Polen und die skandinavischen Länder, für eine volle Anerkennung eines Palästinenserstaates stimmen werden. Stimmt Deutschland gegen den Antrag, droht es sich zu isolieren. Die Kanzlerin will auf jeden Fall einseitige Schritte verhindern. Die USA fahren eine Doppelstrategie und wollen die Mehrheit für den Antrag zunächst verzögern. Für die USA wie auch für Deutschland gilt die israelische Politik als gefährlich und selbstzerstörerisch. Beide sind Befürworter der Zweistaaten- Lösung. Israels Ministerpräsident Netanjahu wird dennoch eher widerwillig unterstützt, um den politischen Schaden zu begrenzen.<br />
Der Staat Israel ist umgeben von muslimischen Staaten. Eher freundschaftliche Beziehungen bestanden bisher zu Ägypten, doch mit der Demokratisierung sind wichtige diplomatische Beziehungen unsicher geworden. Jüdische Siedler auf der Westbank befürchten eine nahe Eskalation der Lage und rüsten sich zur Verteidigung. Im Gegenzug könnte es eine dritte Intifada, einen palästinensischen Aufstand gegen Israel, geben.</p>
<p>Das Bild stammt von: Rudolf Tepfenhart &#8211; Fotolia</p>
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